Start > Verkehrssicherheit > Handy und Fahrzeug
Handy und Fahrzeug PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hermann Sahm   
Montag, den 12. Juli 2010 um 12:50 Uhr

Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, bezahlt ordentliche Strafen. Das Telefonieren ohne Freisprechanlage während des Autofahrens ist in mittlerweile 30 europäischen Ländern verboten.

Die höchsten Bußgelder drohen derzeit in Belgien, Niederlande, Norwegen, Portugal und Ungarn. Hier werden zwischen 100 und 160 Euro fällig. In Deutschland ist die Höhe der Geldstrafe in den vergangenen zwei Jahren nicht gestiegen. Hier fallen bei einem Verstoß 40 Euro und ein Punkt in Flensburg an. Dagegen hat sich die Geldstrafe in Großbritannien auf 75 Euro verdoppelt.

Schweden und Serbien gehören zu den wenigen Ländern, in denen kein ausdrückliches Handy-Verbot gilt. Doch auch dort drohen laut ADAC erhebliche Bußen, wenn der telefonierende Autofahrer in einen Unfall verwickelt wird, den Verkehr gefährdet oder unsicher fährt. Aus diesem Grund rät der ADAC während der Autofahrt grundsätzlich nicht zu telefonieren.

Wir raten daher, das Auto mit einer Freisprechanlage nachzurüsten, sofern noch nicht geschehen. Der Markt hält drei unterschiedliche Systeme bereit:

  • Head-Sets, die auf dem Kopf oder am Ohr getragen werden. Head-Sets, gesetzlich als Freisprechanlagen anerkannt, sind nur bedingt autotauglich. Die Gründe sind mangelhafter Tragekomfort, meist nicht mitgelieferte Handy-Halterungen, immer wieder zu kurze Anschlusskabel und oft fehlende Anschlüsse für eine externe Antenne.
  • Plug&Play-Geräte zum einfachen Einbau und mit direktem Anschluss an den Zigarettenanzünder.
  • Geräte zum Festeinbau. Diese bieten erfahrungsgemäß die beste Qualität und umfangreichste Ausstattung.