| Die Verkehrswacht rät: Klarer Blick |
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| Geschrieben von: Klaus Zizmann | |||
| Sonntag, den 06. Dezember 2009 um 23:10 Uhr | |||
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Das Auge muss viel leisten. Viele Kraftfahrer überschätzen ihre eigene Sehkraft. 80-90 % aller Sinneseindrücke im Straßenverkehr werden mit den Augen aufgenommen. Schilderwälder, Radfahrer, Ampeln, Fußgänger: Das Auge ist ständig zur Höchstleistung gefordert. Da die Sehleistung im Laufe des Lebens schleichend abnimmt, glaubt so mancher, viel besser zu sehen, als es tatsächlich der Fall ist. Nachweislich würden viele Fahrer nach langjähriger Fahrpraxis einen Sehtest nicht mehr bestehen. Auch Brillenträger sind davor nicht gefeit. Doch selbst bei voller Sehkraft behindern widrige Umstände bei vielen Menschen das Sehvermögen ganz entscheidend. So verringert sich das Sehvermögen in der Dämmerung nachhaltig. Regennasser Asphalt, der die letzten Lichtquellen „ schluckt“, kann die Sicht noch zusätzlich beeinträchtigen. Ein weiterer Gefahrenherd ist die Blendempfindlichkeit, die ebenso wie die Dämmerungssehschwäche mit zunehmendem Alter wächst. Die Strahlen der tief stehenden Sonne blenden diese Fahrer und Fahrerinnen ebenso wie die – oftmals sogar falsch eingestellten - Scheinwerfer des Gegenverkehrs. Beides reduziert das Sehvermögen und damit die Verkehrssicherheit ganz entscheidend. Besonders deutlich treten Sehschwächen im Herbst und Winter zu Tage. Dann müssen die ohnehin schon schlechten Augen mit noch weniger Licht auskommen. Wer also seinen Augen nicht mehr traut, sollte umgehend einen Sehtest beim Augenoptiker oder seinem Augenarzt absolvieren, denn wer mit ungenügender Sehschärfe am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet sich und andere. Außerdem drohen im Falle eines Verkehrsunfalles ernsthafte Konsequenzen. Hinweise zur Überprüfung der Sehschärfe können sein:
Wie gesagt, die Sehkraft lässt schleichend nach. Stellen Sie ihre Augen auf die Probe: Ist das Nummernschild eines Autos auf 40 Meter lesbar, dürfte alles in Ordnung sein. Aber auch andere Faktoren sind wichtig. Eine verschmutzte Windschutzscheibe streut das Licht ungünstig. Ein gefährlicher Lichtschlucker ist eine von innen verschmutzte Scheibe, vor allem bei Rauchern. Abgenutzte Scheibenwischer zerkratzen die Scheibe und streuen das Licht unnatürlich. Auch getönte Scheiben schlucken unnötig Licht. Alle diese Faktoren können dazu beitragen, dass das Fahren im Herbst und Winter, insbesondere für ältere Fahrer/innen risikoreicher wird. Beobachten sie sich und ihr Fahrzeug kritisch und stellen Sie die Fehlerquellen ab. Dann kommen Sie sicher durch den Winter. Wir wünschen Ihnen das von Herzen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 11:06 Uhr |





