| Die Verkehrswacht Hockenheim im Auto und Technikmuseum in Sinsheim |
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| Geschrieben von: Klaus Zizmann | |||
| Dienstag, den 18. August 2009 um 08:00 Uhr | |||
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Die Verkehrswacht Hockenheim hatte Freunde und Mitglieder zu einem Nachmittag in und um das Auto- und Technikmuseum Sinsheim eingeladen. Ursprünglich wollte man ja umweltfreundlich mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Aber nicht alles, was man so plant, ist auch machbar. Nachdem man festgestellt hatte, dass man wegen Baustellen im Schienennetz unzählige Male hätte umsteigen müssen, auf Schienenersatzverkehr ausweichen und am Schluß noch ein Ruftaxi hätte nehmen müssen, entschloss man sich dann doch, mit eigenen Fahrzeugen, auf die die Teilnehmer verteilt wurden, nach Sinsheim zu fahren. So brauchte man statt mindestens 3 Std. Anfahrt mit dem ÖPNV nur 40 Minuten gemütlicher Fahrt. Im Sinsheimer Museum erwartete schon ein kenntnisreicher Führer die Gruppe der erwartungsfrohen Teilnehmer. Insbesondere die mitgefahrenen Kinder waren dabei kaum noch zu bändigen. Im ersten Teil konnten Oldtimer und amerikanische "Strassenkreuzer", die liebevoll in natürlicher Umgebung aufgestellt waren besichtigt werden, wobei der Führer manche Episode beisteuerte. Fast alle Oldtimer waren noch fahrbereit. Es folgten LKWs, Jeeps und Panzer aus dem 2. Weltkrieg, Flugzeuge, auch aus dieser Zeit, hingen unter der Decke. Uralte Traktoren und Erntemaschinen weckten bei manchem älteren Teilnehmer Erinnerungen. Alte Dampfeisenbahnen erinnerten an den, von fast jedem Jungen gehegten Wunsch einmal Lokomotivführer zu sein, und das schöne war, man konnte die eine oder andere noch in Bewegung sehen. Mächtige Kirmesorgeln aus vergangener Zeit konnten bestaunt und im Betrieb auch gehört werden. Für alle Geräte und Fahrzeuge, Segelflieger, Düsenjets, Panzer und andere Dinge hatte der Führer eine Anekdote bereit und man wunderte sich, dass ein großer Teil der Ausstellung Dauerleihgaben der jeweiligen Besitzer sind. Nachdem die 1. Abteilung besichtigt war und die Teilnehmer auch schon einigermaßen geschafft waren, besuchte man nach einem kurzen Imbiss das 3-D-Kino. Dies war schon ein besonderes Erlebnis. Dieses Imax-Kino vermittelte den Eindruck als sitze man mitten im Film und man verfolgte den Flug zum Mond mit besonderer Spannung. Danach ging es in die zweite Abteilung des Museums. Hier waren es besonders die beiden Jumbo-Jets. die Concorde und ihr russisches Ebenbild, das die Kinder begeisterten. Die Abfahrtsrutsche wurde fleissig benutzt. Für die Hockenheimer nichts Neues waren die aufgestellten Rennfahrzeuge. Dafür entschädigten aber wundervolle, alte Rennmaschinen und Rennwagen die Kenner. Jeder suchte sich unter den Ferraris, Maseratis, Maybachs, Opel usw. seinen Liebling aus. "Kennst du den noch", war eine oft gebrauchte Frage, als man die älteren Straßenfahrzeuge wie NSU-Prinz, die BMW-Knutschkugel oder den Janus-Pkw anschaute. Der eine oder andere fand auch die Maschine, die er einmal gefahren hatte. Das Highlight in dieser Halle war allerdings eine Sonderausstellung von Maybach-Fahrzeugen. Diese alten und edlen Fahrzeuge der Nobelmarke wurden allgemein bestaunt. Die Schau gestohlen hat allerdings allen eine ausgestellte Maybach-Konzept-Studie eines Zukunftautos an dem nichts fehlte. Modernste Technik, edles Design und vor allen Dingen, aber der Preis von 7 Millionen Euro erstaunten doch alle. Nicht alles, aber vieles hatte man schon gesehen und langsam wurden auch die Füße schwer zumal auch das warme Wetter zur Müdigkeit beitrug. In einer nahegelegenen Brauereiwirtschaft wurde dann mit einem zünftigen Abendessen noch einmal individuelle Rückschau gehalten, bevor man sich, gespickt mit Eindrücken auf den Heimweg machte.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Dezember 2009 um 11:57 Uhr |





