| Jeder zweite tödlich Verletzte ist über 65 Jahre alt |
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| Geschrieben von: Hockenheimer Woche | |||
| Freitag, den 23. September 2011 um 10:06 Uhr | |||
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Ging es beim letzten ökumenischen Seniorennachmittag auf Einladung der Sparkasse Heidelberg darum, wie die erste Hilfe an älteren Menschen aussehen sollte und vor allem, wie auch Senioren selbst die optimale Hilfe leisten können, so stand diesmal die Vermeidung von Unfällen im Straßenverkehr im Mittelpunkt.
Bild anklicken zum vergrössern Ältere Menschen, so Sparkassen-Filialdirektor Michael Greul und sein Referententeam, seien bei Verkehrsunfällen in besonderem Maße beteiligt. Weil jeder zweite tödlich Verletzte über 65 Jahre alt ist. Klaus Zizmann, der ehemalige Revierleiter, war an diesem Tag im Auftrag der Verkehrswacht unterwegs und sein mitgebrachter Reaktionstest fand großen Anklang, da aus Sicht des jeweiligen Verkehrsteilnehmers Gefahrensituationen ganz real nachgestellt werden können und zumeist überraschende Ergebnisse bei der Reaktionszeit oder dem Bremsweg zutage fördern. Und beim Vortrag von Hans-Peter Kövilein von der Verkehrserziehung der Polizeidirektion Heidelberg entwickelte sich sogleich eine lebhafte Diskussion, weshalb Senioren so oft verletzt werden. Sind es die Geschwindigkeitsüberschreitungen zumeist jüngerer Fahrer? Hat die grundsätzliche Zunahme des Straßenverkehrs damit zu tun? Kövilein gab den Anmerkungen der Senioren recht, verwies jedoch gleichzeitig auf die Tatsache, dass in höherem Alter zweifelsohne die Reaktionszeit abnimmt und sich ebenso die Wahrnehmung anderer Verkehrsteilnehmer verschlechtert. „Nehmen Sie an unübersichtlichen Stellen gerne einmal einen kleinen Umweg in Kauf. Das ist ein Plus für Ihre Sicherheit“, meinte der Experte plädierte dafür, Blickkontakt zu den anderen Verkehrsteilnehmern zu suchen und stets Handzeichen zu geben. „Und wenn Sie unsicher sind, bitten Sie gerne auch um Hilfe.“ Unterstützung beim Gehen können Senioren auch durch Rollatoren modernster Prägung finden, das demonstrierte Daniel Andersson vom Sanitätshaus-Schuh und alle Gäste in der Sparkasse waren sich sicher: Ohne Licht sollten bei Dunkelheit weder Ältere, noch Jüngere fahren und der Fahrradhelm sollte auf keinem Kopfe fehlen.
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