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Fußgänger im Winter – Mit kleinen Schritten übers Eis PDF Drucken E-Mail
Auf frisch gefallenem Schnee lässt sich zwar bequem laufen, eine unter dem Schnee unsichtbare Eisschicht kann den Spaziergang aber zur Rutschpartie werden lassen. Hohe Schuhe mit kräftigem Profil geben dem Fuß halt und mindern das Risiko von Stürzen. Wer zudem kleinere Schritte als gewöhnlich macht, ist standfest und trittsicher unterwegs.

Vor allem ältere Menschen sollten besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie bei kalten Temperaturen draußen unterwegs sind. Wer auf glatten Flächen ins Rutschen kommt, kann sich bei einem Sturz Brüche und Prellungen zuziehen. Zudem drohen Sturzopfern Unterkühlung oder Erfrierungen, wenn sie nach dem Sturz nicht mehr rechtzeitig aufstehen können. Bei Spaziergängen über einsame Feldwege sollte daher besser eine Begleitperson mitgenommen werden.

Bei zweistelligen Minusgraden tragen die meisten Fußgänger Mützen und Schals, die nicht nur den Kopf wärmen, sondern zusätzlich vor der kalten Atemluft schützen. Allerdings kann das Gesichtsfeld durch einen hoch über die Nase gezogenen Schal eingeschränkt sein, was beim Queren einer Straße gefährlich werden kann. Rad- oder Autofahrer werden unter Umständen nicht rechtzeitig im Augenwinkel wahrgenommen. Zudem werden Geräusche durch die Mütze gedämpft. Der aufmerksame Blick nach links und rechts ist daher besonders wichtig.

Wintermode hält warm, ist jedoch in der Regel in dunklen Farben gehalten. Wer bei Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen werden will, kann seine Kleidung mit retroreflektierenden Streifen oder einer Warnweste aufhellen. Vor allem Eltern sollten darauf achten, dass ihr Nachwuchs schon von weitem sichtbar ist, da Kinder Entfernungen und Geschwindigkeiten im Straßenverkehr nicht richtig einschätzen können.

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Quelle: Deutsche Verkehrswacht: Pressemitteilungen